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Golf Mental - Besser golfen

lady mental

Hier finden Sie Instrumente, die Sie bei der Bestandsaufnahme, Analyse und Entwicklung Ihres mentalen Spiels unterstützen:





Download: Mentale Scorecard (siehe Golfjournal 07/2006: Die große Analyse)

Die Mentale Scorecard erfasst „Angst“ und 11 weitere häufig anzutreffende Gefühlszustände und Denk- / Verhaltensweisen (von mehr als 50 möglichen), die in drei Kategorien unterteilt sind, erweitert um eine Kategorie aus dem Bereich Fitness. Sehen Sie hierzu auch die entsprechenden früheren Artikel im Golfjournal.
Die Kategorie Routinen fragt nach der Umsetzung der Preshot-, Postshot- und (wichtigen) In-Between-Routine
In der Kategorie Konzentration wird notiert, ob der Fokus beim Schlag auf den schlagbezogenen Elementen, dem Ziel und dem Schwung liegt. Ferner, ob Sie sich durch Zuschauer, Mitspieler, Geräusche usw. haben ablenken lassen oder nicht.
Die Kategorie Mentalität erfasst Ihr positives oder negatives Denken, ob Sie mit Unsicherheit oder Selbstvertrauen an den Schlag gehen, mit Druck oder Gelassenheit, ob mit Ängsten, Ärger oder frei davon. Schleppen Sie Ärger mit sich schlag- oder löcherlang herum oder lassen Sie mit Abschluss der Postshot-Routine los – auch dies notieren Sie bitte in dieser Kategorie. Ebenso, ob Sie positive oder negative Selbstgespräche führen, sich aufbauen und loben oder niedermachen.
In der Kategorie Ausdauer erfassen Sie, ob und wann Müdigkeit bei Ihnen ins Spiel kommt, bzw. die Kondition anhält - ein Hinweis darauf, gfs. an der Fitness zu arbeiten, die auch unsere mentale Leistungsfähigkeit beeinflusst. Schließlich können durch Trinken (Wasser) Pluspunkte, auf der Scorecard wie im Körper, gesammelt werden, ein positiver Eintrag pro Loch ist wünschenswert. Wasser erfüllt biologisch wichtige Funktionen und hält die physische und mentale Leistungsfähigkeit aufrecht.

Wie wird die mentale Scorecard ausgefüllt?
Wir erfassen beides: Stärken und Schwächen, es geht um ein vollständiges Bild, nicht um eine Negativprogrammierung, die nur auf Defizite starrt, sondern auch darum, Stärken auszubauen. Gelungenes, Positives wird mit einem „+“ eingetragen, Verbesserungsfähiges mit einem „-“.

Wann erfolgen die Einträge?
Es gibt drei Möglichkeiten:
1) Nach jedem Schlag, was die genaueste, aber auch zeitintensivste Methode ist – sofern sich kein Partner findet, der das Eintragen übernimmt.
2) Vor dem nächsten Abschlag, rückblickend lediglich ein Gesamtergebnis (aller Schläge) für jedes Element, zum Positiven, wenn das Positive überwog, zum Negativen wenn umgekehrt,
3) Kategorien und Elemente werden nur dort erfasst, wo es ein besonders eindrückliches Erlebnis, zum Positiven oder Negativen, gab. Beispiel: den 80cm-Putt verschoben, weil die Wahrnehmung des hinten wartenden Flights Hektik auslöste = in der Kategorie „Mentalität“ bei Element „Druck“ ein „-“ eintragen. Bei dieser Art des Eintrags ist die Auswertungsmöglichkeit eingeschränkter und zeigt anstelle eines umfassenderen Bildes eher (subjektive) Schwerpunkte auf. Wie bei Eintragvariante 2 werden mögliche Zusammenhänge zwischen den Elementen sowie zwischen Elementen und Schlagergebnis weniger ersichtlich.
Es ist beim Ausfüllen nützlich, bei Beurteilung und Eintrag stets gleich vorzugehen, um Vergleichbarkeit zu ermöglichen und Entwicklungen festzustellen. Ebenso, sich neutral und objektiv zu beurteilen. Eine beispielsweise unvollständig ausgeführte Routine ergibt ein „-“, eine „ordnungsemäß“ ausgeführte Routine, auch wenn sie in Nuancen hätte noch besser sein können, nichtsdestotrotz ein „+“.
Möglicherweise entsprechen die Ergebnisse zunächst nicht dem Selbstbild oder sind vielleicht sogar enttäuschend – dann war es besonders wichtig, mit der Mentalen Scorecard zu arbeiten und sich eine Chance zu eröffnen, die mentale Stärke auszubauen.

Wie wird ausgewertet?
Das besondere, was Ihnen diese Mentale Scorecard bietet, ist nicht nur, dass Sie Ihnen auch Ihre Stärken aufzeigt, sondern Ihnen auch für jedes Loch sagt, ob Sie ein mentales Par, Birdie oder Bogey gespielt haben. Beim mentalen Par halten sich „+“ und „-“ die Waage, die Differenz beträgt also 0. Beim mentalen Birdie übersteigt die Anzahl der „+“ die der „-“, das Ergebnis liegt im positiven Bereich, beim mentalen Bogey ist es umgekehrt, hier überwiegt die Zahl der „-“. Allerdings: wer seinen Bag aus Frust im Teich versenkt, mit Schlägern um sich wirft oder zerbricht oder ähnliches, sollte sich ein mentales Triplebogey notieren. Wer dagegen seinen Ball in die Bäume hookt, sich aber dann gelassen und fokussiert mit einem Rettungsschlag wieder ins Spiel bringt, getrost einen mentalen Eagle. Dieses mentale Par-System macht auch deutlich, dass auf einen mentalen Bogey an einem Loch, ein mentales Birdie am nächsten folgen kann – wie beim technischen Spiel. Oft wird angenommen, dass man eben ein Mental Game hat oder auch nicht und dieses die Runde über so bleibt. Ihre mentale Scorecard wird zeigen, dass das mentale, wie das technische, Spiel seine Ups und Downs hat, worin diese bestehen, wo und wann sie auftreten.

Zum einen kann pro Loch (vertikale Spalten) ausgewertet werden: Jedes Element, jede Kategorie und die Kategorien insgesamt. Und, ob sich daraus ein an diesem Loch ein mentales Par, Birdie oder Bogey ergibt.
Zum anderen kann pro Runde (horizontale Spalten) ausgewertet werden. Einzelne Elemente, Kategorien und Gesamtscore pro Runde. Je nach Bedürfnis lässt sich so ein Überblick wie auch ein detailliertes Bild erstellen.

Die Kategorien und Elemente mit den größten Differenzen zeigen, je nach Vorzeichen, die stärksten Stärken („+“) und größten Verbesserungschancen („-“). Daraus ergibt sich die Prioritätenliste für die mentale Arbeit. Der grundsätzliche aktuelle mentale Leistungsstand, im Rahmen der von der mentalen Scorecard erfassten Elemente, wird durch die Gesamtzahl der jeweiligen „+“ und „-“ angezeigt. Aus dem Vergleich der Ergebnisse mehrerer Runden lassen sich Entwicklungen und Feedback zum Übungserfolg ableiten.
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Download: Fähigkeits-Check (siehe Golfjournal 12/2006: “Mehr Mut beim Spiel”)

In dieser Übersicht werden Ihre Schläge auf Range und / oder Platz festgehalten, die hinsichtlich Länge und Genauigkeit so „gut“ waren, wie dies realistischerweise Ihren derzeitigen Fähigkeiten entsprechen kann. Der Gesamtwert für die einzelnen Hölzer oder Eisen ergibt sich aus der Summe der Prozentwerte von Distanz und Genauigkeit, geteilt durch 2. Entsprechend ergibt sich für den jeweiligen Schläger der auf der Übersicht genannte Punktwert.
Das Pareto-Prinzip, die „80-zu-20-Regel“, das besagt, dass die Beeinflussung der dominantesten 20% die größten Veränderungen bewirken kann, lässt sich auch auf unser Training anwenden: markieren Sie diejenigen Schläger, die in den Bereich Ihrer besten 20% fallen, ebenso diejenigen, die im Bereich der verbesserungsfähigsten 20% liegen und trainieren Sie diese vorrangig, um Ihre Stärken auszubauen und die „Schwächen“ zu verbessern. Aus Ihrer Übersicht sehen Sie, ob sie primär Distanz oder Genauigkeit trainieren sollten.
Unabhängig davon arbeiten Sie selbstverständlich an Ihren mentalen Fähigkeiten konsequent und durchgängig weiter.


Download: Putting-Check (siehe Golfjournal 04/2007: “Putt-Klinik”)

Der Putting-Check kann auf Übungsgrün und Runde zur anschliessenden Analyse genutzt werden. Die Übersicht zeigt dann das objektive Bild (nicht das subjektiv gespeicherte) Ihres Puttens. Als Momentaufnahme zu diesem Zeitpunkt - deshalb sinnvollerweise in Intervallen wiederholen und / oder zur Wochen-, Monats-, Quartals- und Saisonanalyse nutzen. Da es gelegentlich Tendenzen gibt, “schlechte” (was noch zu definieren wäre) Putts in den Vordergrund zu stellen und gute zu ignorieren, bietet sich hier die Möglichkeit (Umdenk- und Umfühlbereitschaft vorausgesetzt), sowohl an Zutrauen in die eigenen Putt-Fähigkeiten zu arbeiten als auch gezielt Putting-Stärken auszubauen und, ebenso gezielt, an ausbaufähigen Distanzbereichen, Ausrichtung und Zielen oder ”Schwungbahn” zu arbeiten.

Für Ihr Feedback, Rückfragen oder Erläuterungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung
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